Von Vatertag bis Muttertag unterwegs

Logo WaLu mai18 300x300Bericht | Martin Bartmann

Unsere Tour nach Lucenay-lès-Aix 2018 war ein voller Erfolg. So trafen sich am Donnerstag, den 10.05. (Vatertag) 35 Mitreisenden am Lucenay Platz in Waldesch, um nach Frankreich zu fahren. Nachdem alle Gepäckstücke, Gastgeschenke und unsere Verpflegung im Bus verstaut waren, fuhren wir fast pünktlich ab. Gegen 13.30Uhr erreichten wir den Rastplatz Toul, wo wir ein reichhaltiges Picknick zu uns nahmen. Frisch gestärkt ging es wieder auf die Autobahn. Vorbei an Metz, Nancy und Dijon und dann weiter auf der Route National bis nach Lucenay wo wir pünktlich um 18Uhr unsere Freunde wiedersehen konnten. Die Freude darüber war wie immer sehr groß. Nach der offiziellen Begrüßung verbrachten wir den Abend in den jeweiligen Gastfamilien.

Am Freitag gegen 11.30Uhr fuhren wir mit unseren Freunden nach Bourbon Lancy ins ***Restaurant „Le Cloitre“ . Hier bekamen wir ein leckeres 3-Gänge Menü serviert. Dieses Restaurant liegt mitten im ältesten Thermen -Kurviertel Frankreichs. Während der Führung in 2 Sprachen erfuhren wir, dass das Kuren in Frankreich vor über hundert Jahren wohl ein sehr illustres Treiben war. „Patienten“ wurden wie König und Königin behandelt und ließen sich mit Hilfe der Heißen Quellen aus Bourbon Lancy heilen. Noch heute wird der Kurbetrieb in Bourbon Lancy aufrecht erhalten. Doch der Luxus von einst, mit je einem Diener pro Patient und den Tragesänften sind längt vorbei. Abends wurde dann wieder in den Gastfamilien unsere Freundschaft gefeiert.

Der Samstag in diesem Jahr stand ganz im Zeichen der Gastfamilien. Einige fuhren nach Moulins zum Shoppen, andere nach Nevers auf die Vintage Messe der 50er Jahre. Ein Teil der Gastfamilien fuhr nach Digoin zu einer Bootsfahrt auf dem Canal Central. Es war ein schöner Tag mit Freunden der am Abend mit einer großen Party weit nach Mitternacht erst endete. Die Gastfamilien hatten uns an diesem Abend mit einem reichhaltigen Buffet, welches sie selbst erstellt hatten, sehr überrascht. Bei dem was die Gastfamilien in diesem Jahr alles auf die Beine gestellt hatten, glaube ich das in Lucenay der Schlaf überbewertet wird.

Das mit dem wenigen Schlaf konnte man dann am Sonntagmorgen (Muttertag) bei der Abreise in den Gesichtern aller Beteiligten gesehen. Die Verabschiedung musste leider in der bereits gereinigten Halle, in welcher wir Stunden zuvor noch gefeiert hatten, verlegt werden. Denn der Himmel weinte das wir schon wieder nach Hause mussten. Nach kurzen Abschiedsreden und dem obligatorischen Abschlussfoto bestiegen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Bus. Nach ca. 20 Kilometer wurde es sehr ruhig im Bus. Fast alle schliefen zufrieden mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

Nur einer schlief nicht, unser Busfahrer Hans, denn der brachte uns im Dauerregen wieder nach Waldesch. Wohl war er das letzte Mal unser Chauffeur für diese große Reise. An dieser Stelle wollen wir Danke sagen, für die vielen tollen Fahrten die du für uns gemacht hast. Deine ruhige und sichere Fahrweise werden wir vermissen. Wir haben dir aber schon einen Platz für die nächste Lucenay Fahrt 2020 reserviert, bei den Mitreisenden im hinteren Teil vom Bus.
DANKE Hans, unserem Buslenker!